Schwerbehindertenrecht Wuppertal

Im Sozialrecht geht es um die Stärkung der Rechte benachteiligter und damit sozialschwacher Personen. In diesem Rechtsgebiet nimmt das unterkategorisierte Schwerbehindertenrecht eine besondere Stellung ein. Viele Bürger haben eine Behinderung, die so schwer ist, dass sie im alltäglichen Leben ständig mit Hindernissen tatsächlicher oder rechtlicher Art kämpfen müssen.

Hier greift das Schwerbehindertenrecht mit seinen Regelungen, um diese Hindernisse abzubauen oder zu verringern. Menschen mit entsprechenden Handicaps haben daher regelmäßig Anspruch auf Ausstellung eines Behinderten-Ausweises (bzw. Schwerbehindertenausweises). So haben sie z. B. leichteren Zugang zu öffentlichen Einrichtungen oder die Einrichtung einer behindertengerechten Wohnung oder Arbeitsstätte. Arbeitnehmer mit einer anerkannten Schwerbehinderung besitzen u. a. erhöhten Kündigungsschutz im Rahmen einer kündigungsrechtlichen Auseinandersetzung.


Schwerbehindertenrecht Wuppertal - Anwaltliche Hilfe

Juristische Unterstützung erhalten Betroffene von uns u. a. in den folgenden Bereichen:

  • Gleichstellungsverfahren mit Schwerbehinderten
  • Feststellung einer Behinderung im Sinne des SGB
  • Überprüfung des Behinderungsgrades
  • Abwehr von Diskrimierungen
  • Hilfe bei Kündigungsschutzverfahren beim Integrationsamt

Wie aus dieser Liste schnell ersichtlich wird, sind das Schwerbehinderten- also Sozialrecht und das Arbeitsrecht eng miteinander verzahnt. In Wuppertal und Umgebung sind die Anwälte Stefanie Beckmann und Hans-Christian Reiter Ihre Ansprechpartner. Herr Rechtsanwalt Reiter ist darüber hinaus auch Fachanwalt für Arbeitsrecht und daher bestens vertraut mit allen Belangen rund ums Thema Kündigung und (besonderer) Kündigungsschutz.


Rechtsanwalt Wuppertal - Sozialrecht Schwerbehinderung

Wann gilt man eigentlich als schwerbehindert im Sinne des Sozialgesetzbuches? Die Graduierung erfolgt in 10er-Stufen von 20 bis 100. Für eine Schwerbehinderung muss mindestens ein Grad der Behinderung (kurz GdB) von 50 vorliegen. Diese Feststellung erfolgt auf Antrag des Behinderten (oder einem Vertreter) durch das Versorgungsamt. Für die Anerkennung wird ein ärztliches Gutachten erforderlich, wobei der Gutachter im Regelfall nur die Angaben des Antragstellers oder ärztliche Befunde verwertet.

Die Stellung eines Antrags sollten Sie als Betroffener daher am besten zusammen mit einem Anwalt machen, damit keine wichtigen Details vergessen werden. Denn nicht angegebene Leiden - so gravierend sie auch sind - werden schlicht nicht berücksichtigt!


Widerspruch und Klageeinreichung lohnen oftmals

Da das ganze Verfahren wie bereits beschrieben meist sehr verwaltungslastig und aktenorientiert stattfindet, ergibt sich häufig eine hohe Fehlerquote bzgl. der gesundheitlichen Einstufung. Das Einreichen einer Klage oder eines Widerspruchs ist daher oft von Erfolg gekrönt. Gerne unterstützen wir Sie bei solchen Verfahren und helfen Ihnen dabei, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen.